Ein Auto kaufen in Polen

Der Autokauf in Polen ist im Laufe der vergangenen Jahre deutlich einfacher geworden. Hierbei lässt sich, je nach Model sehr viel Geld sparen. Ein Mittelklassewagen lässt sich im EU-Ausland bis zu 5000 € günstiger erstehen. In Ländern, wie beispielsweise Dänemark sind Autos deutlich unter den in Deutschland üblichen Preisen zu haben. Leider sind die Händler oft nicht interessiert ein Auto an Ausländer zu verkaufen, da Sie das meiste Geld mit dem Service verdienen. Die Europäische Kommission veröffentlicht jedes Jahr eine Liste im Internet, auf der Neuwagenangebote in der EU verglichen werden können. Die Tabelle zeigt neben dem Preis in Euro, die Ausstattung und den jeweiligen Rabatt an.


So kann sich beispielsweise ein Kauf in Polen bei vielen Automarken lohnen. Auch der sehr günstige Wechselkurs macht den Kauf attraktiv. Hier empfiehlt es sich, einfach mal selber zu vergleichen. Sehr viele Händler in Polen sprechen gut deutsch, so steht einem Autokauf und einer guten Beratung nichts mehr im Wege.

Die Autohersteller müssen die benötigte Übereinstimmungsbescheinigung für reimportierte Kfz auszustellen, mit welcher sich das in der EU (auch Polen) erworbene Auto problemlos in Deutschland anmelden lässt. Rufen Sie einfach das Straßenverkehrsamt an und fragen Sie nach.

Was sollte man zum Autokauf in der EU wissen:


 

  • Es fallen keine Zollgebühren an.
  • Die Mehrwertsteuer wird in Deutschland gezahlt. Beim Autokauf, in der EU gilt, das Bestimmungslandprinzip (wird das Auto binnen zehn Tagen nach dem Kauf außer Landes gebracht und der Kauf dann innerhalb von sieben Tagen beim deutschen Finanzamt angezeigt, wird nur die deutsche Mehrwertsteuer fällig).
  • Es wird ein Überführungskennzeichen benötigt. Hierbei kann bestimmt der Händler behilflich sein, oder Sie informieren sich vorab bei Ihrer Kfz-Versicherung.
  • Jede Garantieleistung kann auch in Deutschland in Anspruch genommen werden. Dabei ist wichtig, dass eine Übergabeinspektion durchgeführt wurde. Diese Inspektion muss mit dem Stempel und der Unterschrift des Händlers im Serviceheft bestätigt werden. Das Auto sollte bei der Übergabe genau geprüft werden.
  • Im Januar jeden Jahres werden die Vorjahresmodelle noch einmal mit sehr attraktiven Rabatten angeboten. Dieses Angebot sollte man sich nicht entgehen lassen. Als Alternative zum selbstorganisierten Reimport kann man sich bei ortsansässigen Kfz – Importeuren erkundigen. Die Preisersparnis ist dann etwas kleiner, dafür braucht man nicht selber zu reisen und mit dem Händler zu verhandeln.
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1 Comment

  1. Frank says:

    In Polen muss man nur den Netto-Kaufpreis bezahlen. Das heißt die Mehrwertsteuer wird erlassen. Bei 22 % ist das ein ganz ordentliches Sümmchen. Bei der Einfuhr nach Deutschland muss nun die deutsche Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % gezahlt werden. Außerdem musst Du noch zum TÜV. Das dürfte bei einem Neuwagen zwar kein Problem sein, aber die Umschreibung der polnischen Papiere ins Deutsche ist auch noch ein Besuch des Straßenverkehrsamts nötig. Gebrauchte Autos würde ich lieber mit anständigem Vertrag in Deutschland kaufen.

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