Osteopathie bei Babys mit Koliken

Die Eltern der Babys mit Koliken sind oft am Limit ihre Kräfte. Die Ursachen für Baby-Koliken sind weitgehend unbekannt, deswegen gibt es auch keinen Mittel der allen Babys gleich gut hilft. Osteopathie bei Babys mit Koliken erzielt oft gute Resultate, wenn die Arzneimittel nicht helfen.


Die Osteopathie wurde durch den Andrew Taylor Still in 18. Jahrhundert in den USA erfunden. In den Staaten ist diese Methode sehr verbreiten, so gibt es auch den Beruf „Doctor of Osteopathic Medicine“. In Europa wird eine Weiterbildung für die Ärzte und Physiotherapeuten angeboten. Die Ausbildung dauert bis zu fünf Jahre. Die Osteopathie geht davon aus, dass im Körper alles in Bewegung ist, wenn diese Bewegung gestört ist, dann entstehen Spannungen und Schmerzen. Der Osteopathe versuchen die Stellen zu ertasten und diese zu lösen mit den Händen. Die Methoden sind nur zum Teil durch die Schulmedizin erforscht. Es gibt bei bestimmten Teilbereichen der Osteopathie bereits einen Nachweis über die Wirksamkeit, jedoch das Meiste ist noch unerforscht. Die homöopathische Impfung gegen Grippe bringt auch keinen schulmedizinischen Nachweis, trotzdem berichten viele Menschen positiv über die Wirksamkeit. Für die ersten Erfolge der Osteopathie bei Baby-Koliken braucht man meistens drei bis fünf Sitzungen. Die Osteopathie kann nur so gut sein wie der Osteopathe selbst. Deswegen sollte man sich in Bekanntenkreis erkundigen, ob bereits jemand gute Erfahrungen gemacht hat. Die Kosten werden in der Schweiz durch die Zusatzkrankenversicherung übernommen.

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